Landschaft, Menschen, Natur, Serie

Tourists

(English below)

Ich war seit 2 Jahren nicht auf diesem Blog, aber ihr landet irgendwie hier. Mehrere hundert allein im letzten Jahr! Das hat mich wirklich überrascht – danke für das Interesse! Die Geschichte geht übrigens weiter, allerdings auf Bildbeilage – unserem Blog über eine Weltreise, die seit Mai 2014 andauert. Die folgende Fotoserie aber gehört nun einmal hier her.

I haven’t been on this blog since 2 years, but you somehow landed here. Several hundred in the last year alone! That really took me by surprise – thank you so much for your interest! The story continues by the way, but on bildbeilage – our blog about travelling the world since May 2014. The following photo series belongs on this blog though.

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We are part of them

Touristen sind oft da, wo wir sind. Sie haben die selben Ideen, die selben Begehren. Sie stehen ehrfürchtig vor den selben Sehenswürdigkeiten, machen Fotos, genießen das Besondere, saugen den Augenblick ein. Sie warten auf die Abfahrt der Schiffe, werfen einen letzten Blick auf die Mitternachtssonne am Nordkap, sie laufen lachend durch den Regen. In ihnen erblicken wir uns selbst. Wir sind Touristen.

Tourists are often at the same places we are. They have the same ideas, the same wishes. They stand in awe in front of the same sights, take pictures, enjoy the specific, try to memorize the moment. They wait for the ships to leave, they take a last look of the midnightsun at the Northcape, they walk through the rain laughing. In them we regocnize ourselves. We are tourists.

 

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Job, Menschen

Der Pressekodex und ein NSU-Nebenschauplatz

Woanders: Nachdem ich zufällig über eine polizeiliche Durchsuchung berichtete, die sich zufällig an einem Ort zutrug, der Verbindungen zum NSU haben soll, habe ich mir mal Gedanken über die Anonymisierung von Verdächtigen gemacht.

Der Volo-Blog der Freien Presse

VON LAURA KAISER

„Die Presse veröffentlicht [bei der Kriminalberichterstattung] Namen, Fotos und andere Angaben, durch die Verdächtige oder Täter identifizierbar werden könnten, nur dann, wenn das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit im Einzelfall die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegt.“ (Deutscher Presserat, Richtlinie 8.1 im Pressekodex)

Ausnahme: „eine außergewöhnlich schwere oder in ihrer Art und Dimension besondere Straftat“ – das mag auf den NSU und seine Mordserie zutreffen. Vielleicht kennt deshalb inzwischen jeder die Namen der Hauptverdächtigen: Zschäpe, Böhnhardt, Mundlos. Aber wie ist es mit anderen Beschuldigten, die nicht in München als Angeklagte vor Gericht stehen und deren Rolle im Netzwerk noch nicht eindeutig geklärt ist?

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Landschaft, Menschen, Natur

30: Draußen

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Draußen sein, egal wie das Wetter ist, bei Nacht und am Morgen, aufwaschen im See, kochen im Lagerfeuer, schlafen im Wald. Alles tolle Sachen, die man bei einem Survivalkurs erlebt. Jetzt, wo es knackekalt wird, muss ich ständig daran denken, dass ich gerne wieder Herbst hätte. Ich will wieder raus! Naja, bis es wieder soweit ist, helfen die Fotos.

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Menschen, Stadt

13: Mini-Rummel

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Gestern ist in Chemnitz das Deutsche Musikfest zu Ende gegangen, und damit auch das Frühlingsfest. Ich gebe es ja zu: Ich hatte Vorurteile gegen das Treffen der Blasmusikanten. Aber so schlecht war es dann doch nicht. Gab ja auch Jazz, Orchester, Big-Band-Klänge… Und die vielen Menschen überall (auch junge!) hatten auch was für sich. Die ganzen Musiker mussten ja auch nach Chemnitz kommen, eine gute Art Zwangstourismus sozusagen, allein 15.000 an der Zahl. Allerdings heißt das auch, dass die Musikanten selbst einen Großteil des Publikums ausmachten, glaubt man den Zahlen. Vorher hatte Chemnitz noch auf 150.000 Besuchern aus Deutschland und den Nachbarländern gerechnet, doch nur 25.000 sollen zu den Veranstaltungen gekommen sein. Trotzdem irgendwie schade, dass der Trubel vorbei ist.

Yesterday the German Music-Festival in Chemnitz came to an end, and so did the spring-fest (that’s what the funfair is called here). I have to admit, I was prejudiced against the meeting of the brass-players. but it wasn’t so bad at all. Because there was Jazz also and the sound of orchestras and big bands… And the large number of people in the streets (even young ones!) had something to be said about it. All the musicians had to come to Chemnitz, like being forced to be tourists here, 15.000 of them. They maybe would have never come here otherwise. But this means the musicians themselfes were the biggest part of the crowd – if you believe the numbers. Before the festival, Chemnitz was hoping for 150.000 visitors from Germany and the neighbouring countries, but just 25.000 came. It’s still kind of sad, the excitement is over now.

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Menschen, Serie, Stadt

11: Blume Open Air, 1/2013

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Das erste Blume Open Air des Jahres ist Geschichte. Am 30. April haben sich hunderte junge Chemnitzer zum anderen Tanz in den Mai unter einer Brücke des Südrings eingefunden. Kälte, Regen, Dienstag: alles egal. Schön wars. Danke dafür! Denn das Tolle daran ist, dass das ein paar Studenten nebenbei auf die Beine stellen. Und noch kein Chemnitzer Beschwerde eingelegt hat (RUUUHÄÄÄ!)…

First Blume Open Air in 2013 has happened. At the 30th of April hundreds of young people from Chemnitz met for an alternative „Dance into May“ under a bridge of a city ring. Coldness, rain, tuesday: nothing mattered. It was awesome. Thanks for that! The great thing about it is that some students are lining it up en passant. And no one in Chemnitz appealed against it so far (SILENCE!)…

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Landschaft, Menschen, Serie

8: What the hedge?

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Im Englischen gibt es den Spruch „A hedge between keeps friendship green.“ (= Eine Hecke dazwischen hält die Freundschaft grün.) Aber welche Aufgabe diese Hecke hier hat? Selbst bei Google Maps ist sie als grüner Strich in der Landschaft südlich vom Ortsteil Schweitzermühle (Rosenthal-Bielatal) zu sehen. Also, was zum Kuckuck? (= What the heck?)

In English, there is the saying „A hedge between keeps friendship green“. But which job should this hedge do? Even at Google Maps she can be seen as a green line on the landscape south of the village „Schweitzermühle“. So, what the heck?

(Heck sounds nearly like the German word for hedge = „Hecke“)

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