Woanders gebloggt: Unsere Erkundung des als „Koloss von Prora“ bekanntgewordenen Nazibauwerks auf Rügen.

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Der Koloss von Prora

Das Reh sahen wir gleich am ersten Abend. Es war ein bisschen erschrocken, weil wir plötzlich in seinem Gebüsch auftauchten, und rannte davon. Aber an den nächsten Tagen und vor allem abends in der Dämmerung sollten wir es noch öfter zu sehen bekommen. Viele Menschen schienen außer uns jedenfalls nicht hier unterwegs zu sein. Hier, zwischen dem kilometerlangen Sandstrand von Binz bis Sassnitz auf der Insel Rügen und dem fast ebenso langen Koloss von Prora.

Für Kraft-durch-Freude-Urlauber gebaut

Auf einer Länge von etwa 7 km sollte hier zu Zeiten des Nationalsozialismus ein Seebad entstehen – für den gleichgeschalteten Urlaub von bis zu 20.000 Personen. Insgesamt waren in Deutschland fünf solcher Bauwerke geplant, jedoch wurde nur dieses fertig – und auch das nur teilweise. Vorher brach der 2. Weltkrieg aus und die Nazis nutzten Teile des Komplexes zur Ausbildung ihrer Scherken. Nach Ende des Krieges wurden einige Gebäude zur Baustoffgewinnung abgerissen…

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